Spanien - Kanaren - La Palma - La Gomera        31.12.2019 - 25.01.2020

Letzte Bearbeitung: 10.06.2020 15:06

Fotoimpressionen von unserem Urlaub aus La Palma auf YouTube

Dienstag, 31.12.2019
Anreise von Berlin SXF nach La Palma
22°C, sonnig,
Nach einem kurzen Frühstück brechen wir gegen 06:30 Uhr in Richtung Berlin auf. Nachdem wir das Auto geparkt haben und mit dem Shuttle zum Flughafen Schönefeld gefahren sind, geht es dann auch pünktlich los in Richtung La Palma. Dort eingetroffen ist es am Flughafen wie immer recht entspannt. Schnell bekommen wir die Koffer und nach ein paar weiteren Minuten haben wir die Schlüssel unseres Mietwagens in der Hand und starten mit diesem hinüber auf die Westseite der Insel. Unterwegs erledigen wir noch schnell ein paar erste Einkäufe, da morgen natürlich alles geschlossen ist. Dann treffen wir in "unserer" Finca ein, wo wir von Jesús und Maria bereits erwartet werden. Nach einer herzlichen Begrüßung beziehen wir unser Häuschen. Bei ein paar Tapas und einem Rotwein erleben wir den Silvesterabend, der hier auf La Palma äußerst ruhig und ohne Geböller ausfällt. Da wir aufgrund des langen Tages doch recht müde sind, erklären wir die deutsche Zeit für uns als zutreffend und stoßen so bereits um 23:00 Uhr Kanarenzeit mit einem Glas Sekt an und verputzen die hier üblichen Las doce uvas de suerte (12 Glückstrauben). Feliz año nuevo.
 

         

 
Mittwoch, 01.01.2020 - Neujahr
Rundwanderung an der Cumbrecita - Ermita de la Virgen del Pino - Ermita Nuestra Señora de las Angustias - Puerto de Tazacorte
21°C, sonnig,
Am Morgen lassen wir es erst einmal ruhig angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück drehen wir eine Runde durch den Garten der Finca Pe-Pa. Dann starten wir in Richtung El Paso und biegen am Besucherzentrum der Caldera de Taburiente hinauf zur Cumbrecita ab. Schon von zu Hause aus haben wir uns die Permiso gesichert, so dass wir die Schranke passieren können und durch den Kiefernwald hinauf zum Mirador fahren. Es ist fast schon eine kleine Tradition, dass wir am ersten Tag auf der Insel diese Wanderung unternehmen. Bei herrlichen Wetter drehen wir die kurze Runde und genießen die herrlichen Aussichten in die Caldera und die Berge um den Roque de los Muchachos. Zurück an der Cumbrecita fahren wir ein Stück retour und machen, ebenfalls wir bei den letzten Besuchen, den obligatorischen Abstecher zur Ermita de la Virgen del Pino. Die Cumbre ist heute total wolkenfrei und auch auf der gesamten Westseite lässt sich keine Wolke blicken. Via El Paso und die Umgehung von Los Llanos fahren wir hinunter nach Puerto de Tazacorte. Bevor wir El Puerto erreichen, machen wir noch einen Fotostopp in der kleinen photogenen Kapelle Ermita Nuestra Señora de las Angustias. Dann bummeln wir bei tollen Sonnenschein durch El Puerto und finden im Kiosco Teneguia einen der wenigen freien Plätze in den Tavernen. Dort gibt es für uns Chopitos und ein Entrecote, was wir aber beides bereits besser gegessen haben. Zum Sonnenuntergang sind wir dann wieder auf unserer Terrasse. Leider wird es am Abend zunehmend dunstig, da sich ab morgen wieder Calima angekündigt hat. 
 

         

 

 

         

 

         

 

Aufzeichnung unserer Wanderung auf gleicher Strecke vom 30.01.2017

 
Donnerstag, 02.01.2020
In den Nordwesten der Insel - Impressionen im Lorbeerwald bei La Zarza
21°C, meist sonnig, Calima, dunstig
Am Morgen ist es bereits ziemlich dunstig. Bereits gestern haben wir in diversen Foren und Facebookgruppen gelesen, dass wieder Calima im Anzug ist. Das hat sich dann heute Morgen auch bewahrheitet. Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir über Los Llanos und den Bco. de las Angustias entlang der Westküste. Nachdem wir Tijarafe und Puntagorda passiert haben, fahren wir unterhalb des Roque de los Muchachos und parken bei La Zarza. Von hier aus starten einige Wanderrouten mit unterschiedlichen Dimensionen. Wir entscheiden uns für eine kleine "Schnuppertour", die uns ein Stück durch den wilden Barranco unterhalb des Besucherzentrums bei La Zarza führt. Der Wald ist eine Mischung zwischen der Natur auf Madeira und dem El Cedro auf der Nachbarinsel La Gomera. Was  allerdings auffällig ist, dass es derzeit extrem trocken ist. Das Moos und die Flechten, welche sonst meist wie ein Badeschwamm mit Wasser vollgesogen sind, sind meist staubtrocken. Das lässt nichts Gutes für die kommende Waldbrandsaison erahnen. Inzwischen wird es zunehmend sonniger und so fahren wir auf der gleichen Strecke wieder zurück ins Aridanetal. Nach ein paar Einkäufen im Hiperdino in El Paso verbringen wir den späten Nachmittag in der Finca Pe-Pa, wo wir die Gelegenheit nutzen, leckeren Fisch und ein gutes Entrecote auf den Grill zu legen. Später kommen dann noch unsere Vermieter Jesús und Maria, die uns noch auf ein Glas Vino Tinto einladen.
 

         

 

 

         

 
Freitag, 03.01.2020
Hoch hinauf auf das Dach der Insel - Roque de los Muchachos - Mirador de Los Andenes - Mirador de La Concepción - Charco Verde
21°C, sonnig,
Der Calima hat zwar etwas nachgelassen, ist aber dennoch deutlich spürbar. Entlang der gleichen Strecke wie gestern fahren wir an der Nordwestküste entlang, um kurz hinter Puntagorda auf die LP-4 abzubiegen, welche anfangs durch Kiefernwald und später, jenseits der Baumgrenze, durch spärlich bewachsene, vulkanisch geprägte, Hochgebirgsvegetation führt. Schon von Weitem leuchten die weißen bzw. silberfarbenen Kuppeln der vielen Observatorien. Vorbei am Grantecan, dem größten Teleskop der nördlichen Hemisphäre, geht die Fahrt noch ein paar Meter weiter hinauf zum Gipfel des Roque de los Muchachos (2.426m), dem höchsten Berg der Kanareninsel La Palma. Nachdem wir einen der raren Parkplätze ergattert haben, drehen wir die kurze Gipfelrunde. Leider muss dieses Jahr die Wanderung entlang am Calderarand ausfallen - aber im nächsten Jahr ist sie schon fest eingeplant. Von hier oben hat man einen tollen Blick zu den Nachbarinsel und so sehen wir neben Teneriffa mit dem markanten Teidegipfel auch La Gomera und El Hierro aus dem Calimadunst herausschauen. In dieser Höhe macht sich dann doch die staubige Luft wieder deutlicher bemerkbar. Bei unserem Rundgang ist gerade ein Bus mit Kreuzfahrern hier oben angekommen, so dass sich eine Vielzahl von meist älteren Herrschaften auf dem Rundweg bewegen. Das hat dann unsere Abfahrt etwas beschleunigt, da einige fast nicht mehr gehfähig waren, wobei man dann schon mal die Sinnfrage eines solchen Ausfluges in "alpines Gelände" stellen darf. Dann fahren wir ein paar Kilometer weiter auf der LP-4 und legen am Mirador de Los Andenes einen nächsten Stopp ein. Hier laufen wir noch ein paar Meter der Calderawanderung bis zur nahen Pared de Roberto. Dann führt uns die Fahrt wieder hinunter. Nach abermals gefühlten zehntausend Serpentinen kommen wir dann wieder unten an und machen noch einen kurzen Abstecher zum Mirador de La Concepción. Dieser Aussichtspunkt liegt unweit der namensgebenden Ermita de Nuestra Señora de La Concepción direkt oberhalb der Inselhauptstadt. Direkt unter uns sehen wir dann auch die AIDA Stella im Hafen liegen. Dann fahren wir weiter entlang der Tunnelstrecke hinüber auf die Westseite der Insel. Hinter Puerto Naos ist der Charco Verde unser Ziel. Leider haben die Wellen hier viel Sand abgetragen, so dass man nur ein einer kleinen Stelle noch ins Wasser gelangen kann. Da ohnehin die Brandung recht stark ist, drehen wir um und verbringen den Rest vom Nachmittag dann bei Sonnenschein auf unserer Terrasse.
 

         

 

 

 

         

 

         

 

         

 
Samstag, 04.01.2020
Genusswanderung vin Tinizara zurück nach Tijarafe
23°C, sonnig,
Etwas später als sonst, starten wir heute zu unserem Tagesprogramm. Auf bekannter Strecke fahren wir entlang der Westküste bis Tijarafe, wo wir das Auto abstellen. Hier warten wir ca. 15 Minuten auf unseren Bus der Linie 110 (früher war das mal die Linie 100), welcher uns ein paar Kilometer weiter nach Norden bis nach Tirizana bringt. Hier startet unsere Spazierwanderung zurück nach Tijarafe. Auf dem Camino Real de la Costa (GR 130) geht es zuerst etwas abwärts in den Barranco de Barandar, um auf der anderen Seite wieder hinaufzusteigen. Dann geht es gemütlich entlang des Westhanges der Insel. Hier gedeihen allerlei Früchte, vor allem Avocados und Orangen. Selbst Zuckerrohr wird hier angebaut. Dann sehen wir schon die Häuser von Tijarafe, dem Ziel unserer heutigen Tour. Bevor wir zurück fahren, machen wir noch einen Zwischenstopp in der Bar "El Diabolo" auf einen Cortado con Leche condensada. Dann fahren wir retour und machen noch einen Einkaufsstopp im Hiperdino in El Paso. Den Rest des Nachmittages verbringen wir dann wieder auf unserer Sonnenterrasse in der Finca Pe-Pa. Am Abend werfen wir dann nochmals den Grill an und erleben während des Abendessens einen herrlichen Sonnenuntergang, welcher heute wieder ohne Calimatrübung stattfindet.
 

         

 

         

 

         

 
Sonntag, 05.01.2020
Mirador Llano el Jable - El Pilar - Playa Las Cabras - Salinas de Fuencaliente - Playa Nueva - Punta Larga - Playa Zamora Chica
24°C, meist sonnig
Am Morgen starten wir via Tacande in Richtung El Paso. Oberhalb des Ortes gelangen wir auf die Hauptstraße LP-3 und biegen kurz vor dem neuen Cumbre-Tunnel in die Straße, welche hinauf zum Refugio El Pilar führt, ein. Anfangs führt die Straße durch herrlichen Kiefernwald. Auf Höhe des Montaña Quemada lichtet sich der Wald und vor uns lieht eine schwarze Vulkanlandschaft. Am Aussichtspunkt Mirador Llano el Jable machen wir einen ersten Stopp. Schon bei der Anfahrt haben wir den aufziehenden "Wolkenwasserfall" an der Cumbre Nueva gesehen. Hier am Mirador liegt die Cumbre mit den fließenden Wolken direkt vor uns. Es sieht immer wieder toll aus, wie die Wolken von der Ostseite über die Cumbre in den Westen der Insel ziehen und dort von der Sonne sofort aufgezehrt werden. Viele Fotos später fahren wir dann weiter bis zum Refugio El Pilar. Nachdem wir die Zona Recreativa passiert haben, geht es auf der Ostseite in vielen Kurven wieder hinunter bis nach Breña Baja, wo wir wieder in die Inselringstraße in Richtung Süden abbiegen. Den Teide und La Gomera sehen wir heute nur sehr eingeschränkt, da über dem Meer noch viel Dunst liegt. Vor Fuencaliente biegen wir dann auf die LP-207 ab, welche hinunter zum Südzipfel La Palmas führt. Noch bevor wir die beiden Leuchttürme dort erreichen, machen wir noch einen kurzen Abstecher zur Playa Las Cabras. Hier finden wir zwar keine Ziegen, wie der Name vermuten lässt, doch statt dessen eine wilde Lavalandschaft und eine schwarze Felsenbucht, die uns an Los Hervideros auf Lanzarote erinnert. Dann fahren wir noch die wenigen Meter hinüber zu den Salinen, wo wir das Auto direkt an den Leuchttürmen parken. Hier unternehmen wir die obligatorische Runde durch die Salinen, welche seit einigen Jahren wieder in Betrieb sind. Immer wieder begeistert uns das Farbenspiel der vielen Salzseen vor der Vulkankulisse. Bevor wir weiterfahren, geht es noch kurz an die Playa del Faro de Fuencaliente. Dann führt uns der weitere Weg zur nahen Playa Nueva, wo wir einen Badestopp einlegen. Es ist zwar etwas windig doch da es die Sonne richtig gut meint, chillen wir bei milden 24°C am Strand und springen auch in den Atlantik. Mit 21°C Wassertemperatur ist dieser deutlich wärmer als der Pool in der Finca Pe-Pa. Dann fahren wir bei warmen 24°C weiter, während aus dem Radio "I dreaming of a white Christmas" dröhnt. Hier ist bis Los Reyes noch volle Weihnachtsstimmung und es ist schon etwas surreal, wenn man die Weihnachtslieder in dieser Umgebung hört. Den nächsten kurzen Stopp legen wir dann an der Punta Larga ein. Hier stehen noch viele Wochenendhäuser und ein Chiringuito, welche an anderer Stelle leider fast schon überall verschwunden sind. Dann geht es weiter, doch bevor wir zurück in unsere Finca fahren, machen wir noch einen Stopp an der Playa Zamora Chica. Im dortigen Chiringuito lassen wir uns Chopitos schmecken und genießen dabei den Blick entlang der Westküste bis La Bombilla. Den Abend verbringen wir dann bei Tapas und einem guten Rotwein auf der Terrasse und erleben auch heute einen farbenprächtigen Sonnenuntergang. Leider sind wir unsere Wunschzettel heute nicht mehr bei den Los Reyes (Heilige Drei Könige) losgeworden. In der Nacht zum 06. Januar gibt es hier in Spanien, anders als bei uns, die Geschenke.
 

 

         

 

 

         

 

 

         

 

 

         

 
Montag, 06.01.2020 - Los Reyes
Zu den Drachenbäumen von Las Tricias - La Fajana de Franceses
19°C, An der Nordwestseite meist sonnig, im Osten stark bewölkt und Regen, abends wechselnd bewölkt
Heute ist das Wetter leider nicht mehr ganz so stabil, wie in den letzten Tagen. So bemühen wir neben verschiedenen Wetterportalen noch ein paar Webcams und schauen in alle Richtungen, um möglichst die regenfreie Ecke der Insel zu entdecken. So starten wir dann wiedermal entlang der Westküste via Tijarafe in den Nordwesten, wo wir eigentlich die Runde zum Dragohain Salvatierra unternehmen wollen. Da es aber in Richtung Santo Domingo de Garafia recht dunkel aussieht, bleiben wir in Las Tricias und erwandern bei tollen Sonnenschein die dortigen Dragos. Auch, wenn es eine leichte Wanderung ist, entschärfen wir diese Tour nochmals und gehen nur die "Light-Variante". Unterhalb der Plaza von Las Tricias steigen wir in die Runde ein und erreichen kurze Zeit später eine restaurierte Gofiomühle. Der Weg geht weiter auf einer engen Straße abwärts und wir sehen gegenüber bereits viele Dragos. Dann geht es durch den Dragohain wieder bergan. Überall um uns herum grünt und blüht es, sogar die ersten Mandelblüten können wir bereits entdecken. Zurück am Auto fahren wir weiter in den Inselnorden, um bei Franceses in eine enge Serpentinenstraße abzubiegen, welche durch einen urigen und wilden Barranco hinunter ans Meer führt. Unten in La Fajana de Franceses angekommen, bummeln wir durch Bananenplantagen hinunter zum "Strand". Vor vielen Jahren hatten wir hier mal einen Sandstrand erlebt, doch diese wilde Nordküste ist etwas fürs Auge aber zu Baden definitiv ungeeignet. So schrauben wir uns mit dem Mietwagen wieder hinauf zum Weiler Franceses und fahren via Barlovento und Santa Cruz zurück. Als wir die Ostseite der Insel erreichen, wird es deutlich wolkiger und es fängt immer wieder, teilweise sogar heftig, an zu regnen. Auf der Fahrt hinauf zur Cumbre geht es durch dichte Wolken. Als wir den Tunnel auf der Westseite verlassen, ist es schon deutlich weniger wolkig und ab El Paso schaut die Sonne heraus. Den obligatorischen Sonnenuntergang erleben wir dann auf der Terrasse und lassen den Tag bei einem Glas Rotwein ausklingen.
 

         

 

         

 

         

 

         

 
Dienstag, 07.01.2020
In die Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma
21°C, meist sonnig, böiger Wind 35 km/h
Schon in der Nacht hören wir die heftigen Windgeräusche. Obwohl die spanischen Wetterberichte nichts von Wind erkennen lassen, so werden wir von den Tatsachen eingeholt und spüren, dass es draußen ziemlich windig ist. Über die Cumbre pustet es recht heftig und dort haben sich auch bereits am Morgen viele Wolken zusammengezogen. So starten wir nach dem Frühstück über die Tunnelstraße LP-3 hinüber auf die Ostseite. In Santa Cruz, der Inselhauptstadt, angekommen, drehen wir zuerst mal eine Ehrenrunde, um einen Parkplatz zu erwischen. Nachdem uns das etwas außerhalb dann endlich gelungen ist, schlendern wir entlang des Hafens zur kleinen Innenstadt. Wir haben extra den Kreuzfahrtkalender inspiziert, damit nicht wieder mehrere Kreuzfahrtriesen am Pier liegen und die kleine Hauptstadt überrennen. Heute ist keiner aus der "AIDA-Fraktion" hier, so dass es recht beschaulich in der Flaniermeile von Santa Cruz ist. Inzwischen haben sich sogar fast alle Wolken verzogen und wir bummeln bei warmen Sonnenschein durch die Altstadtgassen. Natürlich bestaunen wir auch die alten Holzbalkone an der Avenida Maritima, wo wir allerdings erstaunt feststellen müssen, dass sich, anders als bisher, einige Kunstblumen in die Blumenkästen verirrt haben. Das ist sehr schade aber trotz dieses Fauxpas sind die Balkone jederzeit sehenswert. Dann kehren wir zurück zum Auto und fahren auf gleicher Strecke wieder zurück auf die Westseite. Nach ein paar Einkäufen zum abendlichen Grillen, verbringen wir dann den Rest des Nachmittages auf unserer Terrasse.
 

         

 

         

 

         

 

 
 
Mittwoch, 08.01.2020
Zu den Dragos de Salvatierra bei Santo Domingo de Garafia
24°C, meist sonnig, teilweise stürmisch
Heute Nacht stürmt es heftig. Auf unseren kleinen Kanarenhäuschen klappern die Dachziegel und die Palmenwedel um uns herum werden durch den Wind gepeitscht. So bemühen wir wieder alle möglichen Wetterportale um eine Ecke auf der Insel zu finden, wo das Wetter zum Wandern einlädt. Wir entschließen uns schlussendlich wieder für den Norden der Insel, wo AEMET und ElTiempo.es übereinstimmend Sonne vermelden. Kaum haben wir das Aridanetal verlassen, ist es faktisch windstill und somit haben wir bei unserer Entscheidung vorerst alles richtig gemacht. Kurz vor Garafia allerdings frischt der Wind erneut auf, ohne allerdings die Intensität der letzten Nacht zu erreichen. Direkt an der Plaza von Garafia starten wir auf unsere Wanderung, welche wir im letzten Jahr erstmals unternommen haben. Nachdem wir gleich zu Beginn einen kleinen Barranco durchqueren, geht es dann gerade auf einer Ebene dahin. Hier hat man einen tollen weiten Blick auf das Meer, wo sich bei dem Wind die Schaumkronen auf dem Wasser kräuseln. Dann geht es moderat bergan und wir erreichen den Dragohain von Salvatierra. Hier können wir noch deutlich mehr Dragos als im benachbarten Las Tricias bestaunen und anders, als bei der Buracas-Runde, ist man hier wirklich allein unterwegs, was man von den Dragos bei Las Tricias leider nicht mehr sagen kann. Wir improvisieren die Rundtour in diesem Jahr etwas und steigen auf der gegenüber liegenden Seite des Dragohains wieder hinauf. Dadurch haben wir nochmals einen tollen Blick auf die Drachenbäume, welche eigentlich keine Bäume sind, sondern Liliengewächse. Dann biegen wir wieder in die klassische Runde ein und nach Passieren der Fuente La Huerta geht der Weg teilweise recht steil zurück nach Santo Domingo de Garafia. Zurück am Auto machen wir noch den kleinen Abstecher hinunter zum Puerto von Garafia, was allerdings mit Hafen im eigentlichen Sinne nichts zu tun hat. Am Mirador el Serradero genießen wir den tollen Blick auf die Felsenküste im Norden der Insel. Dann fahren wir zurück ins Aridanetal, wo wir den späten Nachmittag bei tollem Sonnenschein auf der Terrasse verbringen. Am Abend werfen wir wieder mal den Grill an, um ein leckeres Solomillo und Muslitos de Pollo zu grillen.
 

         

 

         

 

         

 

         

 
Donnerstag, 09.01.2020
Von der Cumbrecita in Richtung Escuchadero - Puerto de Tazacorte
22°C, meist sonnig, sehr stürmisch
Die ganze Nacht hat es bereits heftig gestürmt. Durchgehend waren laute Windgeräusche zu hören und die Palmwedel um uns herum haben sich wieder deutlich akustisch bemerkbar gemacht. Am Morgen fahren wir hinauf zur Cumbrecita, da wir für heute wieder eine Permiso zum Parken haben. Allerdings schauen wir mit etwas Sorge hinauf, da sich an der Cumbre bereits am Morgen Wolken gebildet haben. Der Wind pustet dann auch ein paar kleine Regentropfen ins Tal, welche aber fast nicht zu spüren sind. Nachdem wir das Ranger-Wachhäuschen passiert haben, fahren wir hinauf zur Cumbrecita, welche auf ca. 1.400 Metern Höhe liegt. Hier starten wir von gleicher Stelle wie am Neujahrstag, allerdings in die andere Richtung. Nachdem wir vor einigen Jahren die Tour bereits bis zum Escuchadero gegangen sind, ist diese aktuell nicht mehr bis dorthin bzw. weiter hinunter zur Zona Acampada begehbar, da sie einfach zu gefährlich ist. Wir haben daher den regulär geöffneten Teil bis zur Galeria La Faya im Blick. Auf der Tour haben wir immer wieder geniale Tiefblicke in den riesigen Kessel der Caldera de Taburiente und sehen auch die Wolken am Pico de la Nieve hängen. Allerdings wechselt der Wind auch ständig, so dass es zwar sonnig aber bisweilen extrem windig ist. Der Weg schlängelt sich teilweise auf ca. 30cm Breite an einer Felswand ohne Sicherung entlang, von wo aus es gut und gerne 100 Meter in die Tiefe geht. Auch gibt es hier immer wieder Steinschläge, so dass wir bei diesen Bedingungen uns entschließen, die Runde abzubrechen und wieder zur Cumbrecita zurück zu gehen. Da die einfache Runde um die Cumbrecita im relativen Windschatten liegt, entschließen wir uns kurzerhand, diese Tour nochmals zu gehen. Zurück am Auto fahren wir dann hinunter nach Puerto de Tazacorte. Zuerst drehen wir kurz eine Runde am Hafen und fahren dann hinüber zum eigentlichen Ort, um dort in einem der Restaurants ein paar Chopitos zu essen. Dabei haben wir einen guten Blick auf die heftigen Wellen, welche an den Strand hereinbrausen. Davon wird bis auf einen kleinen Zipfel am Ende der Mole der Strand vollkommen geflutet. An Baden ist bei dem Wellengang ohnehin nicht zu denken. Dann fahren wir zurück in unsere Finca. Einige Zeit versuchen wir noch im Windschatten die warme Abendsonne zu genießen. Zum Sonnenuntergang wird der Wind aber dann so heftig, dass wir uns in unseren Wintergarten flüchten müssen, um das Szenario von dort aus zu bestaunen.
 
 
 

         

 

         

 

         

 
Freitag, 10.01.2020
La Bombilla - Playa Los Guirres - Playa de las Monjas - El Remo - Charco Verde - Los Llanos
21°C, meist sonnig, nachlassende Windböen
Auch heute Nacht war der Wind wieder ausgesprochen heftig. Auch am Morgen pustet er noch mit ca. 70-80 km/h. Da es meist direkt an der Küste weniger windig ist, fahren wir heute Morgen hinunter zur Strandsiedlung La Bombilla. Hier findet man viele "Wochenendhäuschen" der Palmeros, doch das Areal hat trotz der direkten Küstenlage einen sehr rustikalen Charme und der Funken will einfach nicht bei uns überspringen. So fahren wir nach einen kurzem Bummel noch ein paar Meter weiter durch die Bananplantagen und erreichen dann die weitläufige aber sehr steinige Playa Los Guirres. Hier hat man einen tollen Blick auf die Steilküste bis hinüber zur Marina von Tazacorte. Allerdings ist das auch kein Badestrand sondern eher Surfers Paradise. Nachdem wir hier einige Zeit in der Sonne relaxt und dem Spiel der Wellen zugeschaut haben, fahren wir nur weniger Kilometer weiter nach Süden, um kurz hinter Puerto Naos zur Playa de las Monjas abzubiegen. Vor vielen Jahren waren wir hier mehrmals Baden, doch aktuell ist es weder erlaubt noch möglich. Man sieht zwar noch Reste der Treppen doch es wäre lebensgefährlich im Moment hier zu Baden. So fahren wir weiter bis zum Ende der Straße bei El Remo. Auch hier gibt es, ähnlich wie in La Bombilla, viele einfache Häuschen aber auch einige Chiringuitos am Meer. Auf der Rückfahrt machen wir dann noch kurz am Charco Verde einen Stopp aber wir entschließen uns dann doch zur Weiterfahrt, da auch hier der Sandstrand weit abgetragen wurde und es, noch dazu bei dem heutigen heftigen Wellengang, nicht möglich ist, ins Wasser zu gelangen. Wir entschließen uns dann weiter nach Los Llanos zu fahren, wo wir direkt an der Markthalle parken. Dann bummeln wir durch die Gassen. Vor allem die pittoreske Plaza Chica und die tolle Fußgängerzone sind wirklich sehenswert. Hier findet man viele gut renovierte alte kanarische Häuser und hinter so mancher Fassade verbirgt sich ein modernes Ambiente. Dann geht es zurück in unser Quartier, da wir ja leider schon unsere Koffer packen müssen, da wir ja morgen die Insel in Richtung La Gomera wechseln. Am Abend sind wir dann noch mit Jesús und Maria, unseren Vermietern, verabredet, die uns in die Arepera El Rinconcito eingeladen haben. Mit ihnen gemeinsam verbringen wir einen netten Abend in diesem Restaurant und lassen uns die venezuelanischen und mexikanischen Speisen schmecken.
 

         

 

 

         

 

         

 
Samstag, 11.01.2020
Flug von La Palma über Tenerife Norte (Los Rodeos - TFN) nach La Gomera - Relaxen im Valle Gran Rey
22°C, meist sonnig
Heute wechseln wir die Insel. Daher klingelt bereits um 05:00 Uhr unser Wecker, was für Urlaubsverhältnisse unglaublich früh ist. Kurz nach 06:00 Uhr starten wir dann von der Finca Pe-Pa, wo wir selbst zu so früher Stunde von Jesús herzlich verabschiedet werden. In einer knappen Stunde fahren wir dann durch stockdunkle Nacht auf leeren Straßen hinüber zum Flughafen. Schnell ist der Mietwagen abgegeben und wir haben noch Zeit für einen Cortado. Nachdem der Flieger etwas verspätet eintrifft, starten wir dann trotzdem pünktlich zum kurzen Flug hinüber nach Teneriffa. Wir landen dort zwar pünktlich aber können erst einmal nicht an die Parkposition fahren. Dann bekommen wir eine Außenposition, was untypischerweise für TFN Bustransfer bedeutet. Leider ist unser Busfahrer total orientierungslos und fährt erst einmal eine Flughafenrunde, bis er merkt, dass er ja zum Ankunftsterminal fahren muss. So haben wir dann noch knapp 10 Minuten zum Umsteigen und stürmen beim letzten Aufruf durch das Gate. Unsere Koffer sind per Direkttransfer unmittelbar zur kleinen Propellermaschine gebracht worden. Kaum sind wir in der kleinen ATR-72 drin, geht es auch schon los. In ca. 30 Minuten führt dieser Flug wieder am Teide vorbei und via San Sebastian an der Südküste La Gomeras bis zum Flughafen bei Santiago. Hier geht es dann sehr beschaulich zu, da nach wie vor nur zwei Maschinen pro Tag hier ankommen. Schnell haben wir die Koffer und draußen wartet bereits der Flughafenbus der Linie 6 auf uns und bringt uns in ca. einer Stunde Fahrt ins Valle Gran Rey. Hier checken wir ein (erstmal bis zum Montag und dann geht es in ein anderes Zimmer) und bummeln anschließend eine erste Runde durchs Valle. Vom Hafen in Vueltas geht es nach Borbalan, wo wir erste Einkäufe erledigen. Standardgemäß folgt dann eine erste Lektüre der im letzten Jahr erschienenen Exemplare der deutschen Inselpostille - dem Valle-Boten. Am späten Nachmittag zieht es uns dann noch nach La Calera, wo wir an der Casa Maria, welche langsam immer baufälliger wird, dem Wellenspiel zuschauen. Dann geht es retour und am Abend, ebenfalls wie immer am ersten Abend, ins Abisinia, wo wir von Lorenzo wie immer herzlich begrüßt werden.
 

         

 

         

 

         

 
Sonntag, 12.01.2020
Gemütliche Abstiegstour von Arure über den Mirador de Palmarejo nach Los Granados und zurück ins Valle Gran Rey
22°C, bewölkt mit sonnigen Abschnitten
Nachdem wir auf La Palma immer indoor gefrühstückt haben, da es aufgrund der Höhenlage dort recht frisch am Morgen war, erleben wir heute auf Meeresspiegelhöhe das erste outdoor-Frühstück auf unserer Terrasse. Dazu lassen wir uns ausgiebig Zeit und starten anschließend zu unserer Wanderung. Dabei hat sich in den letzten Jahren die Tradition herausgebildet, dass wir am ersten Tag den Abstieg nach Los Granados unternehmen. Per Autostopp gelangen wir hinauf nach Arure, wo wir bei frischen 11°C ankommen. Hinter dem Restaurante "El Jape" beginnt unsere Tour. Nachdem wir eine Hochebene durchquert haben, erreichen wir dann den von Cesar Manrique errichteten Mirador de Palmarejo, dessen Restaurant leider schon seit einigen Jahren geschlossen ist. Nachdem wir die Straße ins Valle mehrfach passiert haben, geht es dann am Yorima-Tunnel entlang der alten Straße und von dort weiter hinab nach Los Granados. Ab El Guro geht es dann weiter hinab nach la Calera, wo sich inzwischen auch die Sonne mal wieder sehen lässt. Nach einer Pause im Quartier treffen wir uns am Abend noch mit Freunden und gehen gemeinsam im "El Pescador" zum Abendessen. Den Tag beenden wir dann bei einem Rotwein gemeinsam auf unserer Terrasse.
 

         

 

         

 

 

         

 
Montag, 13.01.2020
Abstiegswanderung von Arure über die Hochebene La Mérica zurück nach La Calera ins Valle Gran Rey
23°C, sonnig,
Nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer. Nein, nicht das wir nach Hause fahren müssen, sondern ab heute wir unser "Stammzimmer" in der oberen Etage frei, so dass wir am Morgen umziehen. Das ist schnell erledigt und während Ines auf der Terrasse bei herrlichen Sonnenschein verbleibt, mache ich mich auf meine Wandersocken. Schnell findet sich eine Mitfahrgelegenheit, welche mich aus dem Tal heraus bis hoch nach Arure bringt. Dort beginnt der Abstieg hinunter ins Valle. Im ersten Teil der Tour bieten sich tolle Tiefblicke hinunter nach Taguluche und den eindrucksvollen Galion-Bergen. Leider haben wir etwas Calima, was zur Folge hat, dass sich die Nachbarinseln La Palma und El Hierro, welche man sonst von hier oben sehr gut sehen kann, im Calimadunst verstecken. Vorbei an mehreren Ziegengattern führt der Weg dann noch etwas ansteigend hinauf zur Hochebene La Mérica. Eindrucksvoll sieht man die Straße ins VGR, wie sie sich ins Tal schlängelt. Dann führt der Weg entspannt auf der Ebene bis zur vorderen Kante, von wo aus man einen tollen Blick ins gesamte Valle Gran Rey erleben kann. Bevor es ins Valle hinunter geht, biege ich noch zum markanten Wacholderbaum ab, welcher gut sichtbar auf dem Kamm von La Mérica steht. Von hier hat man nicht nur den ultimativen Blick zurück ins Tal des großen Königs, sondern auch zur Playa Inglés. Nach einem Gipfelbiwak und vielen Fotos beginnt hier der Abstieg. Nach einem kurzen Stück parallel zum Hang, geht es dann in vielen Kurven hinunter nach La Calera. Dann bin ich kurze Zeit später zurück im Apartment und werde von Ines bereits erwartet.
 

Aufzeichnung unserer Wanderung vom 18.01.2018 auf der gleichen Tour.

 

         

 

         

 

         

 

         

 

 
Dienstag, 14.01.2020
Playa del Medio - San Sebastian de La Gomera
22°C, sonnig, zeitweise böiger Wind
Das Frühstück findet heute zwar wieder auf der Terrasse statt, doch pustet seit dieser Nacht mal wieder der Wind sehr kräftig. So machten sich die Terrassenstühle selbständig schleuderten über unsere Terrasse hinweg. Da es auch am Morgen noch echt zugig ist, fällt das Frühstück recht kurz aus. Dann übernehmen wir unseren Mietwagen, was heute deutlich länger dauert als zuletzt auf La Palma. So starten wir erst kurz vor 11:00 Uhr über die Höhenstraße und den Pajarito hinunter an die Playa del Medio - unserem "Hausstrand". Schon unterwegs war es deutlich weniger windig und als wir an unserem Strand eintreffen, ist es defacto windstill und die Sonne gibt sich alle Mühe. So relaxen wir einige Zeit an der Playa del Medio und lassen uns auch mehrmals von den Atlantikwellen überspülen. An Schwimmen ist hier nicht zu denken, da ordentlich große Wellen an den Strand rollen. Da es hier in den letzten Tagen schon mehrere Badeunfälle gegeben hat, wollen wir diese Reihe nicht fortsetzen. Gegen 14:30 Uhr packen wir dann unsere sieben (Bade)-Sachen zusammen und fahren weiter in die Inselhauptstadt. Dort angekommen, sehen wir schon von weitem die AIDA am Kai liegen. Schnell haben wir einen Parkplatz gefunden und schlendern zuerst eine Runde durch die Inselhauptstadt. Dann erledigen wir noch schnell ein paar Einkäufe und fahren über die Höhenstraße wieder zurück ins Valle. Dort ist es zwar sonnig aber der Wind ist wieder deutlich spürbar. Zum Abendessen steht heute endlich wieder Pulpo (Octopus) auf unserem Speiseplan. Den Sonnenuntergang erleben wir heute wieder vor unserer Tür und treffen uns am Abend noch mit Freunden auf ein Glas Rotwein.
 

         

 

         

 

         

 
Mittwoch, 15.01.2020
Rund um Agulo durch die Rote Wand und die Paisajes del norte
21°C, sonnig, Calima
Schon beim ersten Blick aus dem Fenster am Morgen zeigt uns - der Calima ist zurück. Die umliegenden Felsen sehen wir nur milchig trüb. Außerdem handelt es sich derzeit um einen sog. "Kalten Calima", der entsteht, wenn im benachbarten afrikanischen Atlasgebirge Schnee liegt. So ist es am Morgen vergleichsweise frisch, was uns aber nicht von dem Terrassenfrühstück abhalten kann. Da es ansonsten aber ein wolkenloser Tag ist, wird es mit dem Sonnenaufgang dann doch recht schnell warm und es steht einer Wanderung nichts im Wege. Über Arure und die Höhenstraße fahren wir bis Laguna Grande wo wir in die Straße nach Las Rosas einbiegen. Am Besucherzentrum Juego de Bolas lasse ich Ines zurück und fahre allein hinunter nach Agulo. Während Ines das kurze Stück hinüber zum Mirador Abrante läuft, nehme ich den Steilaufstieg durch die Rote Wand. Trotz des sonnigen Wetters aber aufgrund des Calimas ist von Teneriffa, was sonst immer zum Greifen nah vor uns liegt, nicht einmal ein Kontur zu sehen. Nach ca. einer Stunde bin ich dann oben angekommen, wo Ines bereits auf mich wartet. Dann geht es durch die Rote Erde (Paisajes del norte de La Gomera) weiter ein kurzes Stück bergan, bevor unser Abstieg hinunter nach Agulo beginnt. Nachdem bis vor ein paar Jahren der Weg eher rustikal war und bei nassem Untergrund fast schon herausfordernd war, ist er inzwischen relativ gut ausgebaut und so genießen wir den Abstieg hinunter ins Tal. Nachdem wir kurz vor dem Tunnel die Straße überquert haben, umgehen wir den Felsen bei Agulo, um auf der anderen Seite in den Ort Agulo zu gelangen, wo das Auto parkt. Via Vallehermoso fahren wir dann zurück ins Valle. Am Abend geht es noch kurz an die Puntilla zum Sunset, doch auch der fällt heute dem Calima zum Opfer, da die ganze Szenerie recht trüb ist und einfach die Farben fehlen.
 

Aufzeichnung der Wanderung auf der gleichen Strecke vom 10.01.2018

 

 

         

 

 

 

         

 

         

 

         

 
Donnerstag, 16.01.2020
Barranco de Guarimiar - Playa de Santiago - Playa del Medio
21°C, sonnig, nachlassender Calima
Heute hat der Wind nachgelassen und so steht einem ausgiebigen Terrassenfrühstück bei milden Temperaturen nichts im Wege. Ebenso hat der Calima etwas nachgelassen, doch er ist immer noch deutlich zu spüren. Etwas später als sonst fahren wir via Arure aus dem Tal und fahren dann über die Bergdörfer Las Hayas, El Cercado und Chipude nach Imada. Als wir in das Tal von Imada einbiegen, sehen wir gegenüber den markanten Roque Agando - eines der natürlichen Wahrzeichen der Insel. Hinter der Bar Acrilia finden wir einen Parkplatz und starten in der Dorfmitte von Imada unsere Wanderung durch den Barranco de Guarimiar. Am Beginn der Tour geht der Weg durch alte Terrassenfelder und führt an einer Vielzahl von Mandelbäumen vorbei, welche gerade in voller Blüte stehen. An den Blüten tummeln sich auch zahlreiche Bienen, so dass man bei der Stille im Tal beim Passieren eines Mandelbaumes ein ständiges Summen hört. Dann führt der Weg hinab in den wilden Barranco von Guarimiar. Der Abstieg wird deutlich steiler und führt anschließend höhehaltend auf einem Felsvorsprung entlang. Hier ist seit ein paar Jahren ein Geländer installiert, da es hier um viele Meter in den Abgrund geht. Nach dem Passieren dieser Stelle trennen sich dann unsere Wege. Da eine Rundtour mit dem Steilaufstieg nach Tara bei Ines derzeit kein Thema ist, steige ich auf dem Hinweg wieder hinauf zum Auto, während Ines den Rest gemütlich weiter nach unten geht. Nachdem ich am Auto zurück bin, fahre ich auf der Straße nach unten und treffe Ines am Ende des Wanderweges bei El Rumbazo und Guarimiar wieder. Dann fahren wir kurz nach Playa de Santiago. Hier wird immer noch an der neuen Promenade gebaut aber sicher ist es bald vollbracht. Kurze Zeit später fahren wir dann zur nahen Playa del Medio, wo wir bei herrlichen Sonnenschein den Nachmittag verbringen. Heute ist das Meer auch ruhiger, so dass wir richtig im Atlantik im ca. 20°C warmen Wasser schwimmen können. Gegen 17:00 Uhr brechen wir auf und fahren auf der Höhenstraße zurück ins Valle Gran Rey, wo wir an der Playa das allabendliche Trommeln erleben. Leider ist der Calima noch nicht vorbei, so dass auch heute der Sonnenuntergang "staubgefiltert" ist.
 

         

 

         

 

 

Aufzeichnung unser Wanderung auf gleicher Strecke vom 02.04.2017

 

 

 

 

         

 

         

 

 
Freitag, 17.01.2020
Von den Chorros de Epina über die Ermita Santa Clara und den Barranco Era Nueva nach Vallehermoso
22°C, sonnig
Heute beginnt unser Tag mal wieder mit einem ausgiebigen Frühstück auf unserer Panoramaterrasse. Das ist schon jeden Tag ein kleines Highlight, wenn nach 09:00 Uhr die Sonne über den Tequergenche lugt und das Tal ins Sonnenlicht eintaucht. Dann fahren wir hinauf via Arure und weiter bis Epina, wo wir unseren Mietwagen parken. Hier starten wir zu unserer Abstiegswanderung nach Vallehermoso. Von hier gibt es verschiedene Wege hinab ins "Schöne Tal", doch wir entscheiden uns heute für eine Route, welche oberhalb der Piste nach Tazo meist durch Lorbeerwald verläuft und, nachdem sich der Pfad um das Teselinde-Massiv geschlängelt hat, wieder auf die Piste zur Ermita Santa Clara einbiegt. Nachdem wir immer wieder tolle Blicke ins Tal von den Galiónbergen im Süden, das Palmendorf Tazo bis hin zur wilden Küste bei Arguamul erlebt haben, liegt dann die kleine Ermita Santa Clara vor uns. Heute sehen wir auch wieder die Nachbarinseln El Hierro, La Palma und Teneriffa. Nach einer kurzen Rast beginnt hier dann der Abstieg durch den Barranco Era Nueva hinunter nach Vallehermoso. Den Weg durch den Barranco sind wir schon mehrmals gegangen, doch bisher immer in aufsteigender Richtung von Vallehermoso hinauf. Bei traumhaften Sonnenschein haben wir uns dieses Mal bewusst für die leichtere Abstiegsvariante entschieden und genießen die vielfältige Flora in diesem Tal. Dann taucht schon Roque Cano, der markante Felsen von Vallehermoso, auf und wir erreichen den Ort. Nach kurzer Wartezeit finden wir dann eine Mitfahrgelegenheit, welche uns wieder hinauf nach Epina bringt, wo unser Mietauto steht. Zurück im Valle springen wir dann noch kurz in den sehr erfrischenden Pool (16,1°C) und genießen die Sonne bei milden 22°C auf unserer Terrasse. Abends geht es dann wieder mit Freunden, die morgen leider abreisen müssen, ins Abisinia zum Abendessen.
 

         

 

         

 

 

         

 

         

 
Samstag, 18.01.2020
Auf die Fortaleza de Chipude - Playa del Medio
22°C, sonnig
Derzeit ist auf La Gomera wirklich Bilderbuchwetter und so zelebrieren wir unser Terrassenfrühstück ausführlich. Dann führt uns die Fahrt wieder hinaus aus dem Tal und über die Bergdörfer fahren wir bis nach Chipude. Hinter Chipude biegen wir in die kleine Straße, welche hinunter in den Barranco de Erque führt, ab. Hier parken wir unser Auto und wandern hinüber zum Fortalezasattel. Hier, oberhalb von Pavon, beginnt der Aufstieg. In den letzten Jahren wurde der Weg kontinuierlich ausgebaut und ist nun sehr gut begehbar - schwindelfrei sollte man aber trotzdem sein. Noch vor ein paar Jahren war der Aufstieg sehr ambitioniert, doch inzwischen kann man den Weg auf das Plateau genießen. Hier oben haben wir eine tolle Sicht über den gesamten Südwesten der Insel Gomera. Hinter uns liegt der Garajonay, der höchste Berg der Insel und über dem Meer im Dunst sehen wir die Nachbarinseln El Hierro und La Palma. Nach einer langen Gipfelrast folgen wir dem Rundweg auf dem Plateau der Fortaleza und steigen anschließend wieder auf gleichem Wege hinunter zum Sattel. Nachdem wir wieder am Auto zurück sind, fahren wir weiter bis Igualero und biegen hier hinunter in den Süden nach Playa de Santiago ab, wo wir an der Playa del Medio den Nachmittag bei idealen Sonnenwetter am Strand verbringen. Schwimmen ist heute hier etwas schwierig, da wieder stramme Wellen an den Strand gespült werden. Am späten Nachmittag fahren wir dann über die Höhenstraße zurück ins Valle. Am Abend schlendern wir noch an die Puntilla, wo es neben dem obligatorischen Sonnenuntergang heute Monikas Feuershow zu sehen gibt.
 

         

 

Aufzeichnung unserer Wanderung vom 09.01.2018 auf der gleichen Route

 

 

 

         

 

         

 
Sonntag, 19.01.2020
Vom Pajarito zu den Los Roques
23°C, meist sonnig,
Am Morgen geht es wie immer an "Mietwagentagen" hinauf via Arure heraus aus dem Tal. Entlang der Höhenstraße fahren wir bis zum Rotonda am Pajarito. Dort ergattern wir einen der letzten Parkplätze, da heute am Sonntag gefühlt die halbe Insel hinauf zum Gipfel des Garajonay will. Auch dieser Weg startet am Pajarito und dementsprechend voll ist es hier. Uns zieht es aber eher in die andere Richtung zu den Los Roques. Kurz nach dem Pajarito geht es kurz zu einem Mirador bergan, von dem wir nicht nur einen tollen Blick auf den Nationalpark am Garajonay haben, sondern auch hinüber zum Teide auf Teneriffa bis hin zu Gran Canaria, welches sich am Horizont zeigt. Nachdem hier 2012 der Waldbrand heftige Schäden hinterlassen hat, sehen wir, dass an vielen Stellen sich schon wieder neue Lorbeerbäume und Baumheide gebildet haben. Nachdem wir die Casa Olsen passiert haben, sind wir nur noch ein kurzes Stück vom Mirador de Tajaque entfernt. Von hier haben wir einen tollen Blick in den Barranco de Benchijigua. Weiter geht der Weg über eine Holzbrücke, welche sich über die Höhenstraße spannt. Kurze Zeit später stehen wir dann am Mirador Morro de Agando, von dem wir das tolle Panorama über die Los Roques mit dem markanten Roque Agando genießen. Von hier ist es dann nicht mehr weit bis zum Endpunkt der heutigen Tour - dem Mirador de Los Roques. Von hier brauchen wir nun eine Mitfahrgelegenheit, welche uns zurück zum Pajarito bringt, wo unser Auto parkt. Nach einer halben Stunde, wo kaum ein Auto kommt, geschweige denn uns jemand mitnimmt, mache ich mich dann allein auf die Socken und gehe entlang der Höhenstraße in Richtung Pajarito zurück. Erst kurz vorm Mirador Tajaque habe ich dann Glück und ein englischer Tourist nimmt mich in seinem Beetle Cabrio mit zum Pajarito. Dann hole ich Ines ab und es geht zurück ins Valle Gran Rey. Hier chillen wir noch etwas, bevor es am Abend ins El Pescador geht.
 

         

 

         

 

Aufzeichnung unserer Wanderung auf gleicher Strecke vom 12.01.2018

 

 

 

 

 

         

 
Montag, 20.01.2020
Genusswandern im Nebelwald - Vom Raso de la Bruma über die Cañada de Jorge zum Presa de Arure und weiter nach Las Creces - Vallo Abajo (Castillo del Mar) - Vallehermoso
20°C, unterschiedlich bewölkt,
Heute ist der letzte Tag mit dem Mietwagen. Daher zieht es uns nochmals zum Wandern. Wir fahren bis Apartacaminos hinauf und parken ein paar Kilometer nach dem Kreisverkehr am Wanderparkplatz Raso de la Bruma. Hier oben ist es heute deutlich frischer als in den letzten Tagen und so starten wir bei gerade einmal 8°C unsere Wanderung durch den Nebelwald. Die Bruma (Wolkennebel) hält sich glücklicherweise vornehm zurück und so wandern wir zuerst immer bergab über die Cañada de Jorge und weiter bis an den Rand von Arure. In Sichtweite des kleinen Stausees bei Arure biegen wir in Richtung Las Hayas ein. Später geht es dann stetig bergan, bis wir wieder in den Nationalpark und den dortigen Lorbeerwald eintauchen. Vorbei an urigen bemoosten Stämmen erreichen wir dann den Picknickplatz Las Creces und nach ein paar weiteren Minuten queren wir die Höhenstraße. Auf der anderen Seite des Kammes geht der Weg weiter bis zum Mirador Risquillos de Corgo, von dem wir einen tollen Blick hinunter ins Tal von Vallehermoso und dem Roque Cano haben. Weiter führt der Weg dann durch grün bemooste Bäume, bis wir dann wieder zum Ausgangspunkt am Raso de la Bruma zurückkommen. Anschließend fahren wir via Epina nochmals hinunter nach Vallehermoso. Bevor wir dort noch ein paar Einkäufe erledigen, biegen wir die Stichstraße hinunter ins Valle Abajo und zum Castillo del Mar ab. Von weiten sehen wir das Castillo del Mar, welches früher ein toller Veranstaltungsort war, doch leider sehen wir auch die riesigen Felsbrocken, welche die Zufahrtsstraße zum Castillo unpassierbar machen. Nicht nur deswegen ist eine Wiedereröffnung, so wünschenswert sie wäre, doch sehr unrealistisch. Zurück im Valle erleben wir am Abend noch einen sehr farbintensiven Sonnenuntergang.
 

         

 

         

 

         

 

Aufzeichnung unserer Wanderung vom 30.03.2017 auf der gleichen Tour.

 

 

 

 

 
Dienstag, 21.01.2020
Relaxen im Valle Gran Rey
19°C, unterschiedlich bewölkt, im Obertal und in den Bergen kurze Regenschauer
Am Morgen bringe ich erst einmal unseren Mietwagen zurück. Auf dem Rückweg besorge ich bei Pan de Vueltas noch frische Backwaren zum Frühstück, welches wir dann bei herrlichen Sonnenschein auf unserer Terrasse zelebrieren. Nachdem wir die letzten Tage immer unterwegs waren, ist heute mal Ruhetag. Zwar hat der spanische Wetterdienst für heute wechselhaftes Wetter vorhergesagt, doch am Vormittag ist davon nichts zu spüren, so dass wir die Gelegenheit nutzen, um die letzten Ausgaben der ultimativen und abgedrehten Inselpostille - den Valle-Boten- zu lesen. Während Ines weiter in der Sonne relaxt, drehe ich dann am frühen Mittag eine Runde durchs Tal. Am Nachmittag schlendern wir dann gemeinsam in Richtung La Playa und weiter zur Playa del Inglés. Beim Weg dahin sehen wir, wie oben in den Bergen Regenschauer ziehen und wir sind froh, dass sie das untere Tal nicht erreichen. An der Playa del Inglés suchen wir uns ein windgeschütztes Plätzchen und schauen dem Wellenspiel zu. Über La Playa, wo wir auch noch einen kurzen Stopp einlegen, geht es dann retour ins Baja del Secreto.
 

         

 

         

 

 

         

 

 
Mittwoch, 22.01.2020
Von Apartacaminos zum Raso e la Bruma und von dort Abstieg nach Vallehermoso
21°C, meist sonnig,
Entgegen der ursprünglichen Prognose, ist es heute Morgen sehr sonnig und es ist keine Wolke am Himmel zu sehen. So starten wir wieder per Autostopp mit holländischen Gästen aus unserer Apartmentanlage hinauf in die Berge. Leider fahren sie nur bis Apartacaminos, so dass wir bis zum Startpunkt noch ca. 2km zusätzlich entlang der Höhenstraße zurücklegen. Dann startet am Raso de la Bruma unsere Tour hinunter nach Vallehermoso. Im oberen Teil führt der Weg durch urigen Nebelwald aus Lorbeer und Baumheide. Viele der Stämme sind dick mit Moos und diversen Flechten überzogen, da es hier oben im Regelfall neblig und feucht ist. Heute haben wir das Wetter auf unserer Seite und wir beginnen den Abstieg. Nach kurzem Weg kommen wir zur Einmündung des Pfades von Risquillo de Corgo. Gegenüber auf Teneriffa sehen wir auch den Teide. Auf steilem Weg geht es immer weiter nach unten, bis wir die Pista de la Meseta queren. Der Wald wird lichter und wechselt seine Struktur bis wir dann zum Abzweig am Lomo de la Corte kommen. Hier windet sich der Weg sehr steil und geröllig nach unten und man muss manchmal die Hände hinzunehmen, um nicht wegzurutschen. Dann erreichen wir wieder einen breiteren Weg, welcher dann in die Fahrstraße nach Vallehermoso einmündet. Gemütlich geht es dann weiter durch den Ort, bis wir die Plaza erreichen. Dann haben wir Glück und werden recht schnell von englischen Touristen ins Valle zurückgeshuttelt. Den Rst des Nachmittages relaxen wir auf unserer Terrasse und springen nochmals kurz in den Pool mit seinen erfrischenden 15,8°C. Am Abend bestaunen wir den Sonnenuntergang an der Puntilla und anschließend lassen wir uns eine Pizza im Pinocchio schmecken.
 

         

 

         

 

 

 

 

 

         

 
Donnerstag, 23.01.2020
Vom Töpferdorf El Cercado über La Vizcaina zurück ins Valle Gran Rey
21°C, meist sonnig,
Der heutige Tag beginnt obligatorisch mit einem ausgedehnten Frühstück auf der Sonnenterrasse. Dazu lassen wir uns viel Zeit, um die warmen Sonnenstrahlen zu genießen, welche ab ca. 09:15 Uhr unsere Terrasse erreichen. Dann starten wir, etwas später als sonst, zum Startpunkt unserer heutigen Tour. Der der Bus um 08:00 Uhr, wo es hier im Tal gerade einmal dämmrig ist, ist nicht wirklich eine Alternative, so dass wir auch heute wieder per Autostopp unterwegs sind. Schnell finden wir zwei nette holländische Touristen, welche uns mit hinauf nach El Cercado nehmen. Dort starten wir bei Temperaturen von 11°C in mehr als 1.000 Metern Höhe unsere Wanderung. An der Bar Maria gehen wir auf einen Kamm entlang und sehen weit unter uns bereits unser Ziel, das Valle Gran Rey. Der Weg geht teilweise sehr steil abwärts und wenn man einige markante Bezugspunkte im Blick hat, merkt man, wie man schnell an Höhe verliert und sich dem Tal nähert. So schauen wir anfangs von oben auf den Mirador de Palmerejo von Cesar Manrique, während wir später diesen Aussichtspunkt weit oben über uns in der Wand erkennen. Dann erreichen wir einen der oberen Orte des VGR - La Vizcaina - und gehen von hier über El Hornillo und Chelé weiter hinunter ins Tal. Nachdem wir die Einmündung des Kirchenpfades passiert haben, stehen wir dann kurze Zeit später an der Ermita de los Reyes, wo wir eine kurze Rast machen. Dann geht der Rest des Weges durch den Barranco hinunter nach La Calera und zurück zum Quartier. Das Abendessen findet heute im neuen Bocana del Puerto statt, wo wir leckere Pulpo frito bzw. Chopitos essen.
 

Aufzeichnung unserer Tour vom 29.03.2017 auf de gleichen Strecke

 

         

 

 

 

 

         

 

         

 

 
Freitag, 24.01.2020
Relaxen im Valle Gran Rey
21°C, meist sonnig, abends wolkiger
Leider ist heute bereits unser letzter voller Tag. Daher müssen wir heute nochmals in besonders ausgedehnter Form das Frühstück auf der Terrasse genießen. Neben dem guten Jamon Serrano werden uns ab übermorgen vor allem das frische Obst wie Papayas, Mangos und Parchitas fehlen, welche wir in den letzten Wochen stets zum Frühstück genossen haben. Auch, wenn es heute wieder ein tolles Wetter zum Wandern ist, so lassen wir das Wandern an unserem letzten Tag ausfallen und lassen es betont ruhig angehen. Ines genießt die Sonne  auf der Terrasse, während ich nochmal meine finale Runde durch Vueltas drehe und bei Olsen unsere Tickets für morgen checke. Dann packen wir noch unsere Koffer und schlendern am späten Nachmittag nach La Playa. Dabei treffen wir an der Puntilla erstmals in dieser Saison unsere holländischen Freunde. Bei einem Cortado bei Noahs Ark haben wir erst einmal viel zu erzählen und wir freuen uns, die Beiden wieder getroffen zu haben. Dann verabschieden wir uns bis zum nächsten jahr und wir ziehen weiter nach La Playa, wo wir den Sonnenuntergang bei den Trommlern erleben. Dann geht es zurück nach Vueltas, wo wir traditionsgemäß im "Abisinia" das letzte Abendessen auf der Insel genießen. Glücklicherweise müssen wir morgen nicht zur 07:00 Uhr-Fähre (...wie immer in den letzten Jahren, was Abholung gegen 04:45 Uhr bedeuten würde), sondern sind erst auf die 12:00 Uhr Olsen-Express gebucht, so dass wir erst gegen 09:30 Uhr zum Bus nach San Sebastián müssen.
 

         

 

 

         

 

       

 
Samstag, 25.01.2020
Relaxen im Valle Gran Rey
20°C, auf La Gomera meist sonnig, auf Teneriffa stark bewölkt
Leider war`s das nun wieder - der letzte Tag ist angebrochen. In den vergangenen Jahren sind wir von La Gomera immer zu sehr früher Stunde aufgebrochen und von San Sebastián mit der Frühfähre gestartet. Das hatte dann immer Aufstehen gegen 04:00 Uhr zur Folge, was für Urlaub einfach viel zu früh ist. Daher ist das die positive Tatsache des heutigen Abreisetages, dass wir noch Frühstücken können und gegen 09:30 Uhr von unserem gebuchten Transfer abgeholt werden. Während an der Höhenstraße ein paar Wolken hängen, erreichen wir die Inselhauptstadt im strahlenden Sonnenschein. Schnell sind die Koffer im Gepäckwagen der Olsen-Fähre verstaut und dann geht es auch schon los. Im Hafen von San Sebastián liegen neben unserer Benchijigua-Express noch die ARMAS und am Kreuzfahrtkai die "Mein Schiff 3". Dann wird La Gomera immer kleiner am Horizont und wir nähern uns der Nachbarinsel Teneriffa. Je näher wir kommen, desto mehr Wolken ziehen auf und der Teide versteckt sich vollständig. Nach der Ankunft in Los Cristianos geht es abermals weiter mit dem Bus, welcher uns in ca. 20 Minuten hinüber zum Südflughafen bringt. Natürlich hat auch heute unser Flieger wieder Verspätung - es geht eben nicht ohne.

Die knapp vier Wochen sind wieder wie im Flug vergangen und wir haben jeden einzelnen "Sommertag" genossen. Zuerst die Tage auf La Palma und anschließend auf La Gomera sind für uns immer wieder eine kleine Auszeit, wo wir Natur und Klima genießen können. Somit haben wir das nächste Jahr fest im Blick. Hasta proximo año - La Palma und La Gomera - wir kommen wieder....